Posts by michi

    Die beiden Party-Boys der südafrikanischen Krypto-Investmentplattform Africrypt sollen sich mit 69.000 Bitcoin abgesetzt haben. Jetzt wird wohl erstmal ordentlich gefeiert!


    Am 13. April hatte Africrypt mitgeteilt, Opfer eines Hacks geworden zu sein, der auch Kundenwallets betroffen und diese geleert habe.

    Auf Betreiben der Anwaltskanzlei Hanekom aus Kapstadt hat ein Gericht auch schon eine vorläufige Anordnung zur Auflösung von Africrypt erlassen, der Betrug ist offensichtlich.


    Dreisterweise hatte Africrypt über einen Hack informiert und dabei die Kunden gebeten, nicht die Behörden einzuschalten. Das könne nämlich die Versuche beeinträchtigen, das verlorene Geld von den Hackern wiederzuerlangen. Africrypt ist offline.


    Ist hier jemand betroffen oder kennt betroffene.


    Es gibt mal wieder etwas auf den Deckel für die Kryptowährungen!


    Geplant ist von der CDU, CSU eine Verordnung gegen anonyme Transaktionen bei Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Monero.


    Bei Krypto-Transaktionen soll zukünftig eine Auskunftspflicht bezüglich aller Transaktionsbeteiligten bestehen. So sollen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung über Digitalwährungen verhindert werden.


    In einer Mitteilung des deutschen Bundestages vom 07. Juni heißt es: „Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit eine Kryptowertetransferverordnung nach dem Geldwäschegesetz, mit der verstärkte Sorgfaltspflichten angeordnet werden sollen.“


    „Mit der Verordnung sollen Risiken aus der Anonymität der Übertragung von Kryptowerten adressiert werden, um den Missbrauch für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu verhindern. Die Überprüfung von Zahlungsströmen durch Kryptowertetransfers soll ebenso wie bei Geldtransfers ermöglicht werden. Der Entwurf sehe die Anordnung der Übermittlung von Informationen über Auftraggeber und Empfänger bei der Übertragung von Kryptowerten vor.“

    Ja das ist spannend vor allem auch ob die USA darauf reagieren. Es wuerde uns auch gut tun Bitcoin als Parallelwaehrung zuzulassen, aber dafuer gibt es hier keine Mehrheiten, wir sind dafuer zu klein klein buerokratisch. Eine Parallelwaehrung wuerde ggfls dafuer sorgen dass die Hauptwaehrung nicht unlimitiert die Geldmenge vermehrt.

    Ja, das sehe ich auch so.


    Ende Dezember des Jahres 2020 belief sich die Geldmenge M3 in der Euro-Zone auf eine Summe von rund 14,5 Billionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg um etwa 12 Prozent im Vergleich zum Ende des Vorjahres. Die FAZ spricht dagegen von 10%:


    https://www.faz.net/aktuell/wi…ehn-prozent-16926452.html


    In jedem Fall ist es krass, dass die Gütermenge wegen Corona sogar schrumpft, wir die Geldmenge um mind. 10% erhöhen und trotzdem so tun, als hätten wir nur eine Inflation von 1,x %.


    https://de.statista.com/statis…ionsrate-in-der-eurozone/


    Ich glaube den ganzen Kram nicht mehr. Der Bitcoin als Zweitwährung wäre ein way out.

    Spannend: Die Abgeordneten des zentralamerikanischen Landes verabschiedeten am Dienstag ein entsprechendes Gesetz, das die Verwendung der extrem volatilen Kryptowährung in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ermöglichen soll. Damit ist El Salvador das erste Land der Welt, das den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zulässt. Die Hauptwährung des Landes ist bisher der US-Dollar.

    Das Bitcoingesetz wurde angeblich mit einer qualifizierten Mehrheit angenommen.

    Ich denke mit klassischen Methoden. Oder das FBI selbst ist der Ransomware-Hacker. Staatliche Hackeraktionen gibt es ja auch nicht selten und das wuerde erklaeren warum sie den privaten Schluessel haben und keine Details preisgeben wollen. Egal wer es war, ich denke nicht dass das einen erkennbaren Einfluss auf den Bitcoinpreis hat.

    Ok, macht Sinn

    Ich frage mich ja, ob nicht nur Musk an der aktuellen Kursschwäche schuld ist sondern auch die Verunsicherung derjenigen, die Bitcoin aus unsauberen Quellen haben.


    Laut https://www.spiegel.de/netzwel…71-46e2-8b23-30a1a2cd6f1d


    Da der Artikel hinter einer Paywall ist, kopiere ich mal den relevanten Teil hier rein:


    "Wie das US-Justizministerium am Montag bekannt gab, hat das FBI 63,7 Bitcoin im Wert von derzeit etwa 2,3 Millionen Dollar beschlagnahmt. Den Ermittlern sei es gelungen, eine digitale Geldbörse – eine sogenannte Wallet – zu identifizieren, die die Angreifer benutzt hatten, um die Beute zu verteilen. »Den Geldströmen zu folgen, ist eins der einfachsten und dennoch mächtigsten Mittel, die uns zur Verfügung stehen«, erklärte Lisa Monaco vom US-Justizministerium. Das FBI schaffte es zudem, an die Verschlüsselungs-Codes zu kommen und die Wallet zu übernehmen. Wie genau dies den Ermittlern gelungen ist, behält das FBI aber für sich.

    Den Bundespolizisten half es, dass Zahlungen mit Bitcoin entgegen dem Klischee nicht anonym sind: Sämtliche Transaktionen lassen sich auf der öffentlichen Blockchain verfolgen und so letztlich wieder den Beteiligten zuordnen. Kriminelle Banden nutzen häufig Strohleute, die das Geld für sie abheben und dafür einen Teil des Geldes behalten."


    Fettdruck von mir. Wie sind die wohl an den private Key gekommen? Sie müssen ihn ja irgendwie bei den Kriminellen abgegriffen haben. Vielleicht hat das eine große Anzahl Leute verunsichert und eine kleine Verkaufswelle losgetreten? Würde zeitlich passen.

    Meinungen?

    In einer Holding (ich gehe mal von einer GmbH aus) führen Geschäfte mit Bitcoins, die sich dann ja zwangsläufig im Betriebsvermögen befinden, zu Einkünften nach der Körperschaftsteuer.


    Die Gewinne der GmbH werden mit 15 % Körperschaftsteuer und (je nach Lage) mit ca. 15 % Gewerbesteuer besteuert.


    Die vermögensverwaltende GmbH, die Einkünfte aus Kapitalvermögen oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt, hat gewisse steuerliche Vorteile. Wenn es sich um eine nicht gewerblich geprägte Holding handelt, kann die erweiterte Kürzung nach § 9 I GewStG für Anlagen in Grundstücken und Immobilien auch auch für Kapitalanlagen in Bitcoin beansprucht werden, so dass keine Gewerbesteuer auf alle Gewinne anfällt. Dies ist mit einem Steuerberater sehr genau zu prüfen, da leicht Fehler gemacht werden.


    Hierbei ist aber sehr genau zu beachten:


    Tätigkeit der GmbH nur Vermögensverwaltung

    nur Vermietung von Grundbesitz und Verwaltung von Kapitalvermögen, auch Bitcoin

    keine Vermietung von sonstigen Gegenständen (Betriebsvorrichtungen)

    kein Näheverhältnis zu einem Gewerbebetrieb


    Für die erweiterte Kürzung sind im Wesentlichen folgende Voraussetzungen zwingend einzuhalten:


    Es dürfen kein Inventar oder sonstige Betriebsvorrichtungen mitvermietet werden.

    Die Vermietung darf nicht gewerblich sein.

    Es darf kein gewerblicher Grundstückshandel vorliegen.


    Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, werden die Erträge aus der Vermietung von Grundbesitz und deren Veräußerung im gesamten von der Gewerbesteuer befreit. Diese Erträge unterliegen dann nur der Körperschaftsteuer zu 15 %.


    Im weiteren zu beachten ist folgendes:


    Aufgrund ihrer faktischen Verkehrsfähigkeit können Bitcoin als „vermögenswerter Vorteil“

    bzw. „sonstiger Vorteil“ iSd. Wirtschaftsgutsbegriffs eingeordnet werden, welcher bereits einen realisierten Vermögenswert beinhaltet.


    In der billanziellen Folgebewertung ist zu berücksichtigen, dass es sich bei Bitcoins um nicht abnutzbare Vermögensgegenstände handelt. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nach dem strengen Niederstwertprinzip sowohl bei dauernder als auch bei vorübergehender Wertminderung zwingend geboten (Abschreibungsgebot, § 253 Abs. 4 HGB).


    Zur Umsatzsteuer ist noch wichtig zu wissen: Ende 2015 erging das Urteil des EuGH in der Sache Hedqvist, wonach der gewerbliche Umtausch von Bitcoin in Euro nicht der Mehrwertsteuer unterliegt. Diese Entscheidung betrifft die Anwendung des Unionsrechts.


    Das wären mal die absoluten Basics, die man zum Kauf von Bitcoin mit einer Gmbh wissen muß.


    Zur Frage, wann ein Handel mit Bitcoin einen derart gewerblichen Charakter bekommt, dass eine reine Vermögensverwaltung abzulehnen ist, gibt es leider noch keine Urteile. Irgendwo wird es aber solch eine Schwelle geben.

    Wenn man die Vermoegen der Kunden aufbewahrt und diese nur wenig abholen, dann kommt man unter Umstaenden auf die Idee dieses Geld zu verleihen oder teilweise zu investieren und auszugeben. Wenn dann der Bankrun kommt und alle ihre coins abholen wollen, dann sind sie nicht mehr da.

    Anders kann es ja nicht sein, sonst könnten die Plattformen ja auszahlen. Schon bitter für die Leute.

    Ja, das ist der Punkt, man muss ja auch einiges in Hardware investieren und hier alles abschreiben. In drei Jahren ist das schon alles nur noch 10% wert und diese Kosten müssen ja auch noch finanziert werden.


    Mit 1 Cent würde sich das vermutlich rechnen aber sind das die echten Variablen Kosten von so einem 20 Jahre alten Windrad. Mein bauch sagt nein.

    Der Bitcoinkurs ist am Sonntagfrüh gegen 5.00 Uhr um bis zu 13% eingebrochen und notiert aktuell 10% im Minus. Als Auslöser des Ausverkaufs wurden Gerüchte genannt, wonach das US-Finanzministerium verstärkt gegen die Verwendung von Kryptowährungen für Geldwäsche vorgehen könnte.


    So hat sich auch der Jesse Powell, CEO der viertgrößten Kryptobörse Kraken geäußert. Dieser fürchtet ein hartes Durchgreifen von US-Regulierungsbehörden gegen Kryptowährungen insgesamt. Konkret erklärte Powell, dass es ein hartes Durchgreifen gegen Kryptowährungen geben könnte. Aktuelles Beispiel ist ein von der US-Regierung geplantes Anti-Geldwäsche-Gesetz. Dieses würde etwa von US-Bürgern, die Transaktionen mit Kryptowährungen im Wert von über 3.000 Dollar vornehmen wollen, einen vollständigen ID-Check verlangen. Das, so Powell, würde dem Prinzip der Kryptowährungen ziemlich entgegenlaufen, weil dann bei jedem normalen Einkauf ein KYC-Prozess gestartet werden müsste.


    Dem entgegen stehen auch neuere Untersuchungen, wonach sich der Anteil illegalen Aktivitäten an allen Krypto-Transaktionen laut Chainalysis zuletzt von zwei Prozent im Jahr 2019 auf gerade einmal 0,35 Prozent im vergangenen Jahr reduziert haben soll. Powell warnte die US-Regierung, in Sachen Kryptowährungen zu kurzsichtig zu sein, und verwies unter anderem auf China. Dort, so der Kraken-Chef, habe man eine langfristige Strategie und Vertrauen zu Kryptowährungen.


    Was sind Eure Sorgen oder Hoffnungen dazu?

    Ein wirklich lesenswerter Artikel:


    https://bitcoinblog.de/2021/04…st-dann-ware-das-bitcoin/


    Michael Morell hat 33 Jahre lang bei der CIA gearbeitet. Der 63-Jährige ist einer der führenden ehemaligen Geheimdienstler der USA und kennt die politischen Systeme.


    Chainalysis kam zum Schluss, dass zwischen 2017 und 2020 weniger als ein Prozent der Gesamtaktivität bei Kryptowährungen im Allgemeinen kriminelle Hintergründe habe. CipherTrace schätzt für Bitcoin im Speziellen die illegale Aktivität sogar nur auf 0,5 Prozent des Transaktionsvolumens.

    ...

    Verglichen mit Dollar und Euros sind Kryptowährungenein regelrechtes Saubergeld: Das geschätzte Volumen illegaler Transaktionen in traditionellen Währungen liegt bei 2-4 Prozent des Bruttoinlandprodukts.


    Extrem spannend!

    Ja, Geld braucht Coinbase scheinbar nicht, wenn man die Gewinne ansieht. Es wirkt schon wie Kasse machen.


    Der erste Handelstag ist ja auch bemerkenswert:


    Mit ca. $ 382 schon sehr übertrieben eröffnet. Dann gings noch weiter bis ca. $ 430 jenseits von gut und böse. Dann die Gewinnmitnahmen, es ging runter bis ca. $ 310. Dann kauften einige wieder und es ging ein Stück nach oben bis ca. $ 328. Sehr volatil das ganze.


    Da das Unternehmen schwarze Zahlen schreibt, wird die Aktie in Zukunft Platz in den Depots vieler Großinvestoren finden, die Frage ist nur wo sich der Kurs in den kommenden Wochen einpendelt, damit sie einsteigen können.

    Ja, das teile ich. Theoretisch müßte man einen Ledger doch auch in einem Ofline-Shop kaufen können, wenn die wieder öffnen? Gibt es sowas z.B. bei Karstadt?


    Dazu wäre ein auch für den Laien durchführbarer Check der Firmware hilfreich. Ich habe das selbst beim Nano S versucht, aber nicht gleich hinbekommen.

    Ich finde es ja sinnvoll, hier auch mal eine kritsiche Diskussion zu Bitcoin zu starten, wo wie ich das gestern mit Freunden über Zoom gemacht habe:


    1) Verteilung: Zunächst mal haben ohnehin nur 0,1% der Europäer Bitcoin. Ein Problem bei BTC (selbst, wenn es nur Wertspeicher ist) ist die Verteilung in der Bevölkerung. Ein Großteil der BTC ist gemined, 94 % aller BTC liegen auf 2% der Adressen bzw. 85 % auf 0,4 %. Natürlich stoßen ab und zu Wale und Miner ein klein wenig ab, aber im Großen teilen sich doch die neuen Spekulanten nur die letzten 5 % der BTC untereinander auf. Nur das treibt den Preis mit steigender Nachfrage und erhöht erst mal die Buchgewinne der Early Adopter, die dann mit einem kleine Teilverkauf den ganzen Markt zusammen brechen lassen können. Man kann BTC nicht mehr gleichmäßig, fair bzw. sinnvoll verteilen.


    2) Das zweite Problem ist die Zahlungsfunktion: Und sollte BTC bei 1 Mio $ und mehr stehen, kann man nicht mehr als breite Masse direkt damit bezahlen (Bspw.: Ein Brot vom Markt kostet 4 Satoshi + Transaktionsgebühr (aktuell bei 28000 Satoshi, Tendenz mit steigenden Transaktionen und sinkenden Block Reward steigend). Es ist also nur noch Wertspeicher, sprich schlecht verteiltes Gold. Die Lösung ein 2nd Layer oben drauf zu setzten, was dann zur Folge hat, dass du eine andere neue, vertrauenswürdigere Währung brauchst (ein neuer Bitcoin für Bitcoin, eher sinnlos) oder über digitale Börsenwallet (Liquid oder Lightning Netzwerk) handelst (weg ist die Dezentralisierung und die Kontrolle deiner Private Keys).


    Man kann natürlich auch die Blockgröße erhöhen, dann sind wir wieder bei Bitcoin Cash, aber das geht auch nur solange gut, solange die Nodes den Speicher aufbringen können und dann die letzte Node in China oder so steht. Bestimmt werden sich auch neue innovative Lösungen hierfür bei BTC auftun, aber ob es am Ende noch, unter mit Einbeziehung der Regulierung, das irgendwas mit dem "Peer-to-Peer Electronic Cash System" zu tun hat, bezweifle ich stark. Ich mag grundsätzlich die Idee vom Bitcoin und sehe so viele Möglichkeiten in der Blockchaintechnologie, aber bin massiv kritisch, dass BTC die von vielen gehuldigte Revolution ist.


    Was denkt Ihr dazu?

    Unter C) sprichst Du gute Punkte an.


    Gut, wenn die Kriminellen vor der Tür stehen, können sie auch meine Goldbarren oder Bargeld fordern.


    Die Firmware ist ein gefährlicher Teil. Ist Dir konkret ein Bericht bekannt, wo jemand von einem Ledger oder Trezor die Coins wegen gehackter Firmware verloren hat?


    Ansonsten bin ich baff, dass sich immer wieder Leute den Seed aus der Nase ziehen lassen und ihn z.B. in eine App eingeben. Da war doch gerade ein Apple User, der seinen Seed in eine gehackte Trezorapp im Apple Store eingegeben hat und 600K verloren hat.

    Coinbase geht am Mittwoch mit einem sogenannten Direct Listing aufs Börsenparkett. Gemessen am Referenzpreis der Aktien ist Coinbase rund 68 Milliarden Dollar wert.


    Der Gründer Armstrong hält 40 Millionen Coinbase-Aktien, die mit 10 bis 15 Milliarden Dollar bewertet werden. Da es bei dem Börsengang keine Sperrzeit gibt, könnte er sofort nach dem IPO verkaufen.


    Was ist die Meinung hier im Forum und wer ist beim IPO dabei?

    Die Preise bei ebay kleinanzeigen haben mich auch schon verwundert. Da verkauft einer einen Ledger Nano x für 290,- Euro, der neu 129,- kostet.


    Entweder ist das Dummenfang oder es geht um die Datenangabe.

    Wie ja allgemein bekannt ist, wurde die Kundendatenbank von Ledger im Mai 2020 gehackt. Leider waren auch die Datensätze zwei meiner Freunde dabei. Ich hatte meinen Ledger zum Glück von Ebay und bin daher verschont geblieben. Die entsprechende Datenbank mit über einer Million E-Mail-Adressen und persönlichen Kontaktdaten wurde in einem Internet-Forum veröffentlicht. Da die Private Keys nur von den Besitzern genutzt werden können, wurden bei der Attacke keine Kryptowährungen entwendet. Bei den veröffentlichten Informationen handelt es sich allerdings um persönliche Kunden-Kontaktdaten, die jetzt online und für jeden zugänglich sind, was natürlich krass ist.


    Laut Ledger sind jedoch keine Zahlungsdaten vom Hack betroffen. Darüber hinaus betrifft es vor allem die Kunden ab dem Zeitraum April 2020.


    Laut Angaben des Unternehmens seien etwa 270.000 Kunden vom aktuellen Hack betroffen, welche über den Vorfall bereits per E-Mail informiert wurden. Meine Freudne wurden allerdings nicht informiert.


    Zu den kompromittierten Daten zählen neben E-Mail-Adresse auch persönliche Kontaktdaten wie Name, Adresse und Telefonnummer.


    Da sich die gestohlenen Daten nun öffentlich im Netz befinden, hat jeder Zugriff darauf. Für Hacker dürften Nutzer, die sich eine Hardware-Kryptowallet zulegen angesichts der zuletzt enorm gestiegenen Bitcoin-Kurse besonders lohnende Ziele sein. Daher ist klar, dass es zu Phishing-Versuchen, Erpressungen und anderen Methoden in den kommenden Monaten kommen wird, was bei meinen Freunden auch schon passiert ist.


    Nun wurden die Daten im November 2020 aber auch noch für alle offen gelegt: Die von den Hackern gestohlene Datenbank ist auf dem Messageboard raidforums.com aufgetaucht. Ein Nutzer meinte dort, dass die Daten zuvor in einem anderen Forum zum Kauf angeboten worden seien, angeblich für 14 Bitcoin. Die HAcker, welche die Daten hatten und monetarisieren wollten, waren über die Veröffentlichung natürlich frustriert.


    Das zur Vorgeschichte!


    Im Juli 2020 tauchte dann eine Phishing-Mail auf, die es in sich hatte: Vermeintlich informierte Ledger darin über einen Sicherheitsvorfall und forderte den User auf, eine neue Version der Wallet herunterzuladen. Die Mail war gut gefälscht, lediglich ein Blick auf den Absender zeigte, dass sie nicht von „ledger.com“ kam, sondern von „legder.com“, also g und d vertauscht.


    Vielen Usern ist das nicht gleich aufgefallen und alleine in den Foren waren ca. 50, die sich die Software auf der Fake-Seite herunter geladen haben.


    Ebenso verbreitet waren Mails, die so aussehen, als wären sie von Ledger.com: Die Betrüger kopieren Mails, die Ledger tatsächlich versendet hat, ändern darin aber natürlich einen Link; oder sie informieren den User über unbefugte Logins oder ausgehende Transaktionen. Meine beiden Freunde hatten ständig versuche in ihren Accounts, die Passworte zu erraten.


    Weiter ging es dann mit SMS, , denn die Handy Nr war ja ebenso gestohlen, die den Start von „Ledger DeFi“ ankündigten und LGR-Token versprachen. Terror pur.


    Dann folgen Anrufe von Telefonanschlüssen angeblich aus Leipzig und Berlin. Die Anrufer versuchten meine Freunde zu bewegen, Geld vom angeblich unsicheren Ledger auf eine angeblich sicherer Tradingbörse zu überweisen.


    Mich würde interessieren, was es hier noch für Erfahrungen mkit dem Ledger Hack gibt und was Euch so passiert ist.