Posts by Steuervogel

    Heute habe ich schon wieder so einen Quatsch bekommen:


    Grüße Sie!


    Ich habe eine schlechte Nachricht für Sie.

    Vor ein paar Monaten habe ich Zugriff auf Ihre Endgeräte, die Sie zum Surfen im Internet verwenden, erhalten.

    Danach habe ich begonnen, Ihre Internetaktivitäten zu verfolgen.


    Hier ist die Reihenfolge der Ereignisse:

    Vor einiger Zeit habe ich Hackern Zugang zu E-Mail-Konten abgekauft (heutzutage ist so etwas online recht einfach zu erwerben).

    Offensichtlich gelang es mir problemlos, mich in Ihr E-Mail-Konto (from@domain.com) einzuloggen.


    Eine Woche später habe ich bereits einen Trojaner auf den Betriebssystemen aller Geräte, die Sie für den Zugriff auf Ihre E-Mails verwenden, platziert.

    Eigentlich war es gar nicht so schwer (da Sie die Links aus Ihren Posteingangs-E-Mails aufgerufen haben).

    Alles Geniale ist einfach =)


    Mit dieser Software habe ich Zugriff zu allen Bedienelementen Ihrer Endgeräte (z.B. Ihr Mikrofon, Ihre Videokamera und Ihre Tastatur).

    Ich habe alle Ihre Informationen, Daten, Fotos, Web-Browsing-Verlauf auf meine Server heruntergeladen.

    Ich habe Zugriff auf alle Ihre Messenger, sozialen Netzwerke, E-Mails, Chat-Verläufe und Kontaktlisten.

    Mein Virus aktualisiert ständig die Signaturen (er ist treiberbasiert) und bleibt daher für Antivirensoftware unsichtbar.


    Außerdem verstehen Sie jetzt sicher, warum ich bis zu diesem Schreiben unentdeckt geblieben bin...


    Beim Sammeln von Informationen über Sie habe ich herausgefunden, dass Sie ein großer Fan von Webseiten für Erwachsene sind.

    Sie lieben es wirklich, Porno-Webseiten zu besuchen und sich aufregende Videos anzusehen und dabei eine enorme Menge an Vergnügen empfinden.

    Nun, ich habe es geschafft, eine Reihe Ihrer schmutzigen Szenen aufzunehmen und ein paar Videos zu montieren, die zeigen, wie Sie masturbieren und Orgasmen erreichen.


    Wenn Sie Zweifel haben, kann ich mit ein paar Mausklicks alle Ihre Videos an Ihre Freunde, Kollegen und Verwandten weitergegeben.

    Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Ich vermute, dass Sie das nicht wollen, denn in Anbetracht der Besonderheit der Videos, die Sie sich gerne ansehen (Sie wissen genau, was ich meine), wäre das für Sie eine echte Katastrophe.


    Lassen Sie es uns so regeln:

    Sie überweisen mir 1550 EUR (in Bitcoin-Äquivalent gemäß dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Geldtransfers) und sobald die Überweisung eingegangen ist, werde ich dieses ganze schmutzige Zeug sofort löschen.

    Danach werden wir einander vergessen. Ich verspreche auch, alle Schadsoftware auf Ihren Geräten zu deaktivieren und zu löschen. Vertrauen Sie mir, ich halte mein Wort.


    Dies ist ein fairer Deal und der Preis ist ziemlich günstig, wenn man bedenkt, dass ich mir Ihr Profil und Ihren Traffic schon seit einiger Zeit ansehe.

    Für den Fall, dass Sie nicht wissen, wie Sie die Bitcoins kaufen und transferieren können - Sie können jede moderne Suchmaschine benutzen.


    Hier ist meine Bitcoin-Adresse: bc1q2t72rvu8cyu5tpj844md8ls2t4u9nem9xl9gkt


    Sie haben weniger als 48 Stunden von dem Moment an, in dem Sie diese E-Mail geöffnet haben (genau 2 Tage).


    Dinge, die Sie vermeiden sollten, zu tun:

    *Antworten Sie mir nicht (ich habe diese E-Mail in Ihrem Posteingang erstellt und die Absenderadresse generiert).

    *Versuchen Sie nicht, die Polizei oder andere Sicherheitsdienste zu kontaktieren.

    Vermeiden Sie außerdem, dies Ihren Freunden zu erzählen. Wenn ich das herausfinde (wie Sie sehen können, ist das wirklich nicht so schwer, wenn man bedenkt, dass ich alle Ihre Systeme kontrolliere) - wird Ihr Video sofort öffentlich gemacht.

    *Versuchen Sie nicht, mich zu finden - es ist absolut sinnlos. Alle Kryptowährungstransaktionen sind anonym.

    *Versuchen Sie nicht, das Betriebssystem auf Ihren Geräten neu zu installieren oder sie wegzuwerfen. Es ist auch sinnlos, da alle Videos bereits auf entfernten Servern gespeichert wurden.


    Dinge, über die Sie sich keine Gedanken machen müssen:

    *Dass ich nicht in der Lage sein werde, Ihre Überweisung zu empfangen.

    - Keine Sorge, ich werde, sobald Sie die Überweisung abgeschlossen haben, das sofort sehen, da ich alle Ihre Aktivitäten ständig verfolge (mein Trojaner hat eine Fernsteuerungsfunktion, so ähnlich wie TeamViewer).

    *Dass ich Ihre Videos sowieso teilen würde, sobald Sie den Geldtransfer abgeschlossen haben.

    - Glauben Sie mir, ich habe keinen Grund weiterhin Ihr Leben zu belasten. Wenn ich das wirklich wollte, würde ich es schon längst tun!


    Alles wird auf eine faire Art und Weise geschehen!


    Eine Sache noch... Lassen Sie sich in Zukunft nicht mehr in ähnliche Situationen verwickeln!

    Mein Rat - ändern Sie alle Ihre Passwörter regelmäßig!




    Wann werden für Bitcoin & Co. Steuern fällig?

    Steuerfrei sind Gewinne, wenn zwischen Kauf und Veräußerung mehr als ein Jahr liegt. Die Coins müssen also mindestens ein Jahr lang gehalten werden (Haltefrist bzw. Jahresfrist)

    Steuerpflichtig sind Gewinne, wenn die Veräußerung (Verkauf, Tausch) innerhalb eines Jahres erfolgt, sofern die Freigrenze von 1.000 € pro Jahr überschritten wird (privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG).

    Ich habe heute auch so eine Mail bekommen.

    Absurder Scheiss:


    Hello Costumer,

    Approval recorded for "ASSET & CRYPTO RECOVERY" assets.

    Security code: VX

    Share availability (UK 9:00–16:00) for a brief call. English/German/Spanish supported.

    Regards,

    PayBack Support

    ------------------------------------------------------


    Hallo Kundennummer ,

    Freigabe für „ASSET & CRYPTO RECOVERY“ ist erfolgt.

    Sicherheitscode: VX

    Bitte Verfügbarkeit (UK 9:00–16:00) für ein kurzes Gespräch mitteilen. Englisch/Deutsch/Spanisch möglich.

    Mit freundlichen Grüßen

    PayBack Support

    +44


    Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2023 erstmals und als erste deutsche Finanzverwaltung überhaupt ein sogenanntes Auskunftsersuchen an eine Krypto-Handelsplattform gestellt. Dadurch hat sie Daten zahlreicher Nutzer/innen erhalten, die auf dieser Plattform mit Kryptowährungen handeln. Und es ist zu erwarten, dass die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung die Datenpakete auch den Finanzverwaltungen anderer Bundesländer zur Verfügung stellt.


    Ob Bitcoin, Etherum, Tether, Cardano oder irgendeine andere Kryptowährung: Die digitalen Coins gelten steuerrechtlich nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, sondern als Wirtschaftsgut. Somit unterliegen Gewinne aus dem Kauf und Verkauf der Einkommensteuer, wenn die Haltefrist nicht mehr als ein Jahr ist. Soll heißen: Dann sind die Gewinne aus dem Verkauf einkommensteuerpflichtig. Im Gegenzug lassen sich aber auch Verluste erklären. Diese werden dann gesondert festgestellt und können in späteren Jahren mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden.

    Die Gewinne müssen als Einkünfte in der Steuererklärung angegeben werden - allerdings waren die Finanzämter dabei bislang auf die Ehrlichkeit der Steuerzahler/innen angewiesen. Mit den nun von der Krypto-Handelsplattform erhaltenen Daten können sie nachprüfen, ob Gewinne auch tatsächlich angegeben worden sind. Ist das nicht der Fall, drohen den Betroffenen ernsthafte Konsequenzen - im schlimmsten Fall kommt es zu einer Anzeige wegen Steuerhinterziehung.


    Wer Kryptowährungen kauft, diese länger als ein Jahr behält und erst dann veräußert, muss auf die Gewinne aus dem Verkauf keine Steuern zahlen. Soll heißen: In diesem Fall sind die Veräußerungsgewinne steuerfrei. Aber: Werden mit der Kryptowährung Zinsen erzielt, wird Abgeltungsteuer für diese Zinsen fällig.


    Wer Bitcoins & Co. nur wenige Monate hält und sie dann mit Gewinn veräußert oder tauscht, muss diesen Gewinn mit dem persönlichen Steuersatz versteuern. Immerhin gibt es dabei eine Freigrenze: Private Veräußerungsgeschäfte von weniger als 600 Euro pro Jahr bleiben steuerfrei. Aber Achtung: Liegt der Gewinn auch nur einen Euro über der Freigrenze, muss der komplette Veräußerungsgewinn versteuert werden. Denn es handelt sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag.


    Beispiel: Beträgt der Veräußerungsgewinn aus Kryptowährungen im Jahr 590 Euro, bleibt er steuerfrei. Liegt der Gewinn allerdings bei 620 Euro, müssen die kompletten 620 Euro versteuert werden - und nicht etwa nur der Teil über der Freigrenze von 600 Euro.


    Hinweis: Die Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte soll nach Plänen der Bundesregierung rückwirkend zum 1. Januar 2024 auf 1.000 Euro steigen. Allerdings sind diese Pläne Teil des Wachstumschancengesetzes, und dieses hängt noch im Vermittlungsausschuss fest.

    Wie sich nach einem Blick auf die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) ziegt, ist Blackrock offenbar mit der Zulassung des Bitcoin ETF erfolgreich gewesen, hat dies aber noch nicht an die Große Glocke gehängt. Die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) ist ein amerikanischer Zentralverwahrer und Clearinghaus. Diese ist 1999 aus einer von der Securities and Exchange Commission (SEC) und dem US-amerikanischen Kongress erzwungenen Fusion der privaten Gesellschaften Depository Trust Company (DTC) und National Securities Clearing Corporation (NSCC) hervorgegangen

    Laut unterschiedlichen Artikeln sucht BlackRock derzeit nach Investoren, um dann Bitcoin zu erwerben, um damit den Handelsstart des ETFs anzukurbeln. Im Gegenzug für das Investment erhalten die Geldgeber Anteile am ETF. Das Kind soll dann iShares Bitcoin ETF heissen und dürfte ein Renner werden.


    Wir sind gespannt, welcher Kaufdruck durch das Ankaufen für den ETF entsteht.

    Spannendes Thema! Ich habe als Steuerberater einen Mandanten, der durch N26 ein Negativmerkmal bei der Schufa erhalten hat, ohne eigene Schuld. Er wurde fristlos gekündigt, wusste nicht, warum und bekam auch nie eine Antwort, warum er gekündigt wurde. Sein Guthaben gab es erst auf eine Klage.


    Die Schufa hat der Mandant nur über eine einstweilige Verfügung wieder sauber bekommen. Da jeder ein großes Interesse an einer sauberen Schufa hat, kann ich von so einer Bank nur abraten. Sie ist eine tickende Zeitbombe.


    Spannend finde ich, warum die Bafin das alles durchgehen lässt. Zwar hat die Bafin im Nov 2021 eine Wachstumsbeschränkung angeordnet und einen Sonderbeauftragten bestellt, sichdann aber mit einer kleinen Strafzahlung von 4,x Mio Euro abspeisen lassen.


    Die Investoren haben sich vermutlich schlapp gelacht über diese Zahlung.


    Die Bafin scheint wenig dazu gelernt zu haben seit Wirecard.

    Bisher fehlte ja eine Stellungnahme aus dem Bundesfinanzministerium und höchstrichterliche Rechtsprechungen in diesem Bereich, da Bitcoin nicht den gesetzlichen Status einer Währung oder von Geld besitzen. Schwierigkeiten für die steuerliche Einordnung ergeben sich auch aus der Tatsache, dass eine Vielzahl von Transaktionen denkbar sind (Halten, Mining, Staking, Lending) und nicht jede Tätigkeit zum gleichen steuerlichen Ergebnis führt.


    Eine gewerbliche Tätigkeit (z.B. im Bereich des sogenannten Minings) oder eine private Vermögensverwaltung (z.B. der Erwerb und die Veräußerung von Kryptowährungen) vorliegt. Soweit lediglich eine private Vermögensverwaltung vorliegen sollte, kommt eine vollständige Steuerbefreiung bei Ablauf bestimmter Haltefristen in Betracht. Auch hinsichtlich der Haltefristen war immer fraglich, ob lediglich auf eine einjährige Haltefrist abzustellen ist oder ob sich diese unter Umständen auf zehn Jahre verlängert.


    Nun gibt es dieses spannende Schreiben:

    https://www.bundesfinanzminist…_blob=publicationFile&v=2

    Ich habe mir heute mal diese spannende Diskussion angesehen:


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    Bei Min 4:30 hat sie total recht: Kein Kind würde mit 16 Kellnern, wenn es die 180 Euro KIndergeld auf die Hand bekäme!!

    FETT! +12%.

    Ob es auch am Bitcoin-Großeinkauf von MicroStrategy liegt?

    Insgesamt besitzt MicroStrategy damit 125.051 Bitcoins im Gesamtwert von 3,78 Milliarden US-Dollar.

    Auf Twitter erklärte MicroStrategy-CEO Michael Saylor, dass man 660 Bitcoins im Wert von 25 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 37.865 US-Dollar je Bitcoin gekauft habe.

    BTC sind sicher ein sinnvolles Investment aber NFT? Ich sehe keinen Sinn darin. Fynn Kliemann verkauft Jingles, der FC Bayern München lizensierte NFT-Spielerkarten, die Band Kings of Leon bringt ihr Album als NFT heraus, Christie's, das bekannteste Kunstauktionshaus der Welt, verkaufte vor einiger Zeit ein digitales Gemälde für 70 Millionen Dollar. Ich finde das alles absurd und bin NICHT dabei.


    Auch krass: Justin Bieber hat einen Bored Ape Yacht Club NFT für 500 Ethereum oder 1,29 Millionen Dollar gekauft. Bieber hat eine beträchtliche Sammlung von NFTs und seine Brieftasche enthält 340,43 Ether im Wert von $879K. Verrückt!

    Für mich ist es nur eine Frage der zeit, bis Erdogan aufgibt und den Bitcoin als Leitwährung einführt.


    Trotz 20% Inflation nun das: In der Türkei sind zum neuen Jahr die Energiepreise drastisch gestiegen. Das ohnehin schon inflationsgeplagte Land hebt die Strompreise für Haushalte um 50 Prozent und für verbrauchsstarke Unternehmen sogar um mehr als 100 Prozent. Krass!


    Und statt seine Wirtschaft in den Griff zu bekommen, macht Erdogan das: Im Dezember hat die türkische Bankenaufsicht Strafanzeige gegen ehemalige Zentralbankgouverneure, Journalisten und Wirtschaftswissenschaftler gestellt, die sich auf Twitter zur Talfahrt der Wirtschaft geäußert hatten. Sie sollen, so der Vorwurf, mit ihren Beiträgen den Kurs der Lira beeinflusst haben. Ich habe nichts anderes von einem Präsidenten erwartet, der nie eine Uni von innen gesehen hat und seine Zeugnisse gefälscht hat. Mir tun die Türken leid.

    Ich erwarte da Böses in 2022 und 2023! Hat einer von Euch solche Drecksprodukte?

    Und ja, ich habe so ein Drecksprodukt, siehe oben. Ich war dumm damals und naiv und habe mich von einem Versicherungsmakler mit Porsche Boxter von A-Z verarschen lassen, auch noch mit Filmfonds übrigens. Heute ist er bei der DVAG.


    Ich rate jedem, diese Folge von Böhmermann dazu zu sehen:

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    Die DVAG ist ein richtig krasser Laden!

    Auch die immer mal genannte Beitragsfreistellung ist Mist für den VN:


    Die Beitragsfreistellung ist nämlich genauso verlustreich wie die Kündigung. Es wird der Rückkaufswert ermittelt, der dann wie eine Einmalzahlung in eine Lebensversicherung behandelt wird, für die keine weiteren Beiträge gezahlt werden müssen. Auch bei der Beitragsfreistellung ist das Geld für die Abschlusskosten verloren genau wie bei der Kündigung. Schön verarscht!


    Königsweg ist letztlich nur der Widerruf, um die ehemals dumme Entscheidung noch revidiert zu bekommen: Noch Jahre nach Vertragsschluss ist der Widerruf möglich, wenn bei Abschluss nicht korrekt über das Widerrufsrecht informiert wurde. In der Rückabwicklung sind 100 Prozent der Beiträge zuzüglich Zinsen zu erstatten. Fett! Es ist aber schwer, einen guten Anwalt zu finden, der das auch hinbekommt und sein Geld wert ist.

    Wir administrieren uns zu Tode in Deutschland! Ich weiß nicht, ob einem von Euch klar ist, was da für ein Rattenschwanz dran hängt:


    Solche Kassen müssen dann Leistungen kürzen, denn viele kleine Träger­unternehmen bekommt man nie zu einer übereinstimmenden Nachschusspflicht.


    Dann werden also die Betriebsrenten gekürzt. Das trifft dann auch Selbst­ständige, wie mich als freie Steuerberater! Meine Pensions­kasse, die Deutsche Steuerberater-Versicherung, hat meine monatliche Rente um 13 Prozent gekürzt. Niemand gleicht die Kürzung aus, denn ich habe keinen Arbeitgeber. Voll verarscht!


    Die meisten Kunden von Pensions­kassen sind aber Angestellte. Sie trifft es nicht so hart – voraus­gesetzt ihre Firma geht nicht pleite. Dann ist nämlich der Arbeit­geber in der Pflicht. Sobald der Ruhe­stand beginnt, muss er die Kürzung der von der Firma fest zugesagten Rente ausgleichen. So steht es im Betriebsrentengesetz.


    Schön wird der Administrationswahnsinn dann aber, wenn ein Arbeitgeber seinen Betrieb schließen will, muss er vorher eine Lösung für die Betriebs­rente finden. Es gilt: Sagt der Arbeit­geber eine Rente zu, kann er dieses Versprechen auch dann nicht zurück­ziehen, wenn er die Firma schließt – etwa weil er keinen Nach­folger findet. Seine Garantie für eine lebens­lange Rente bleibt ihm wie Scheisse am Bein!


    Faktisch werden damit Betriebsschließungen unmöglich, wenn man keine riesigen Finanzmittel hat, um neue Versicherer zu finden, die in die Pflicht einsteigen. Da kann jeder froh sein, der nie Betriebsrenten zugesagt hat.



    Besser ist da eine Firmenpleite, statt eine Abwicklung und ich kenne einige Fälle, wo nur wegen der Pensionsverpflichtung eine Insolvenz einer geordneten Abwicklung vorgezogen wurde! Bei einer Firmenpleite springt nämlich der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) ein. Der PSV über­nimmt die Betriebs­rente bis zu einer Höhe von ca. 10.000 Euro im Monat. Fett! Den PSV finanzieren die Arbeit­geber, die eine Betriebs­rente anbieten. Sie sind gesetzlich verpflichtet, Mitglied zu werden. Schön andere zahlen lassen!


    Im Ergebnis wäre ich dafür, ALLE Rentenbezieher für diese schlechte Entscheidung zahlen zu lassen, sich auf eine Rente von derart absehbar unterfinanzierten Betriebsrentengebern zu verlassen, aber die Politik möchte das leider nicht.


    Jeder sollte für seine schlechten Entscheidungen selbst verantwortlich sein. Wenn der BTC auf 1000 Dollar abstürzt, rufe ich auch nicht nach dem Steuerzahler!

    Ich kenne nun auch Opfer von Payback ltd bzw, Money Back ltd. Obwohl die Bafin davor warnt, haben die viele positive Bewertungen bei Trustpilot, womit wohl auch aktiv am Telefon geworden wird.


    Ich finde krass, wie Trustpilot sich für diesen Betrug einspannen lässt, denn nur aufgrund der positiven Bewertungen bei TP hat sich mein Bekannter überreden lassen.

    Der Kundensupport bei Binance ist echt das letzte, ich werde da nie wieder tauschen.


    So gingen die Coins verloren: Ein Binance-Kunde hat eine Bitcoin-Abhebung auf Binance angefordert. Dabei hatte er eine der neuen Taproot-Adressen anstelle der bisherigen Native-Segwit-Adressen verwendet. Weil die Transaktion trotz der Verwendung der neuen BC1P-Adresse ohne Warnungen und sonstige Meldungen durchgegangen war, ging er von einer erfolgreichen Transaktion aus. Binance bestätigte ihm eine Transaktions-ID.Die BTC waren aber weg, dank Binace, die versuchten, dem Nutzer den eigenen Fehler zuzuschieben.


    Mehr bei T3n: https://t3n.de/news/nutzer-gep…binance-bitcoins-1440494/


    Besonders krass finde ich, dass man bei Binance komplett von deren Goodwill abhängig ist, weil sie nirgendwo verklagt werden können und nirgendwo Steuern zahlen. Wer da seine Coins noch lagert, hat aus meiner Sicht den Schuss nicht gehört.


    Nun hat der Nutzer zwar am 28.12. seine BTC zurückbekommen, dies aber nur auf großen Druck der Community:


    a few minutes ago @binance processed the refund. I have my #BTC back and out of #Binance to my @Ledger device. I'm grateful to all the #Bitcoin community specially to developers. @murchandamus @pwuille @peterktodd and every single one who liked, retweeted and helped me.


    Hätte der User seinen Fall nicht derart medienwirksam verbreitet, wäre da gar nichts passiert. Ich bin weg bei Binance, solange es keinen juristischen Sitz gibt.