Posts by amarschF

    Stop! Es ist nicht wahr, dass die Bafin gar nichts macht, sie macht nur fast nichts.

    Sie haben es mit ihren 2700 Mitarbeitern immerhin geschafft, nun diese Warnung auszusprechen:

    https://www.bafin.de/SharedDoc…im_auftrag_der_bafin.html


    Ich habe so einen Anruf auch schon erhalten, die Anrufer melden sich mit Bafin. Schon lustig.


    Dazu hat man sogar ein Bafin Verbrauchertelefon kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 2 100 500 eingerichtet.


    Die Bafin muss endlich etwas gegen die Werbung bei Google und in den Werbenetzwerken großer Medienhäuser tun. Einfach Unterlassungsverfügungen als Mitstörer erlassen, ja ist etwas Arbeit aber ihr habt ja auch tausende von Leuten, die dann endlich mal was sinnvolles machen würden.


    Wenn die Bafin alleine die 500 Leute, die mit der Prüfung der Zuständigkeit (bzw. der kreativen Ablehnung) beschäftigt sind, mal für das Erlassen von Verfügungen gegen Mopo, Stern.de, fokus.de etc eingesetzt würden, wäre der Betrug schon deutlich kleiner.




    Während ältere Semester oft noch Vorurteile über Kryptowährungsinvestoren haben, sind junge und technisch versierte Individuen in einer Anti-Establishment-Mentalität dabei, den Bitcoin in immer neue Höhen zu treiben.


    Während zum Beispiel der Kryptowährungsreichtum zweifellos wächst, bedeutet das nicht unbedingt, dass ein signifikanter Teil der Menschen deshalb ihren Job aufgibt. Elf Prozent der Allgemeinbevölkerung geben an, entweder selbst ihren Job gekündigt zu haben oder jemanden zu kennen, der aufgrund seiner Krypto-Investitionen gekündigt hat.


    Auf die Frage:


    "Hat jemand, den Sie kennen, irgendwann im letzten Jahr seinen/ihren Job gekündigt, weil er/sie durch Investitionen in Kryptowährungen finanzielle Freiheit erlangt hat?"


    antworten 4%, dass sie bereits selbst für sich die Kündigung ausgesprochen haben, weil sie hohe Kryptogewinne gemacht haben. Immerhin 7% kennen so eine Person im Umfeld.


    Von diesen 4%, die selbst gekündigt haben, haben 27 Prozent angegeben, dass sie zuvor ein reguläres Einkommen von unter 25.000 US-Dollar gehabt hätten. 37 Prozent liegen zwischen 25.000 und 50.000 US-Dollar. Damit konnten offenbar auch Personen mit niedrigerem Jahreseinkommen vom Krypto-Boom profitieren. Vielleicht reicht ihnen aber auch ein relativ kleiner Geldbetrag, um einen eher schlecht bezahlten Job zu kündigen.


    Befragte, die aktiv oder gelegentlich an der Börse handeln, haben mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit in Kryptowährungen investiert. Während also schwerere Aktieninvestoren vielleicht nicht ihre Jobs als Folge von Kryptogewinnen aufgeben, sind sie diejenigen, die einen Großteil des Marktes antreiben.


    Interessanterweise scheinen diese Händler begonnen zu haben, den ursprünglichen Zweck und die Funktion von Kryptowährungen als Ganzes zu verändern. Bei ihrer Einführung sollten Kryptowährungen und die dahinter stehende Blockchain-Technologie eine Form von digitaler Währung bieten, die unabhängig von staatlichen Eingriffen war (was sie vor einem regelmäßigen wirtschaftlichen Zusammenbruch schützte) und gleichzeitig sicher und relativ anonym blieb (was sie auch zu einem Zufluchtsort für einige kriminelle Finanzaktivitäten machte). Doch in ihrer derzeitigen Funktion ähnelt sie inzwischen eher einer (sehr volatilen) Aktie.


    Ganze 28 % der Bevölkerung erwarten, dass ihre Krypto-Investitionen als langfristige Wachstumsinvestition fungieren, während fast ein weiteres Viertel (23 %) Krypto als kurzfristige Anlage betrachtet. Mit anderen Worten: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (51 %) ist der Ansicht, dass sich Kryptowährungen mehr oder weniger wie herkömmliche Aktien verhalten.


    Und diese Trends sind, wenn man sie nach Alter betrachtet, das Gegenteil von dem, was man erwarten würde.


    Die Jüngsten halten Kryptowährungen viel eher als langfristige Investition, während die über 55-Jährigen mit ihrer Vorliebe für Kryptowährungen als kurzfristige Anlage eine viel größere finanzielle Risikotoleranz zeigen.


    Aber macht Krypto die Menschen reicher?


    Unter denjenigen, die in Kryptowährungen investiert haben, sind fast 60% der Befragten praktisch gleichmäßig aufgeteilt: Sie sind entweder vermögender als im letzten Jahr oder sie haben das gleiche Vermögensniveau.


    Diejenigen, deren Arbeit von der Pandemie relativ unbeeinflusst war, berichten schließlich von den höchsten Vermögenszuwächsen im letzten Jahr aufgrund ihrer Krypto-Investitionen. Wahrscheinlich deuten diese Daten darauf hin, dass Wohlstand im Zusammenhang mit Kryptowährungen mit einem gewissen Maß an finanzieller Stabilität vor der Investition verbunden sein kann.


    Und ein tieferer Blick auf das Gesamteinkommen unterstreicht diesen Punkt noch weiter.


    Die wohlhabendsten Einkommensklassen haben im letzten Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Vermögen durch Kryptowährungen gewonnen. Unabhängig von dem gewonnenen Vermögen erwartet jedoch nur knapp mehr als 1 von 10 Kryptoanlegern, dass sie aufgrund ihrer Investitionen reicher sein werden, als ihre Eltern.


    Letztendlich werden Regulierungen und fortlaufende Entwicklungen bei Fintech-Instrumenten die Art und Weise, wie Krypto genutzt und wahrgenommen wird, verändern. Doch im Moment scheint die Blockchain-Technologie ihre Anti-Establishment-Wurzeln abgelegt zu haben und von einer Vielzahl aktiver Aktienhändler und Privatpersonen mit unterschiedlichem Einkommen angenommen zu werden.

    Das hat zwar nur am Rande mit Bitcoin zu tun, aber es sind viele Verfahren betroffen, in denen große Mengen BTC eingezogen wurden: Zum ersten Mal hat ein Gericht die Verwendung von Daten aus dem Hack des Kryptodienstes Encrochat verboten. Das war im Juli 2021.


    Die Anklage der Staatsanwaltschaft stütze sich im Wesentlichen nur auf die über Encrochat geführte Kommunikation des Angeschuldigten, so die Richter. Die Tatvorwürfe in dem Fall seien jedoch allein mit den geheimen Chats nicht zu belegen. Die Daten unterlägen einem generellen Verwertungsverbot, entschied das Landgericht. Die Verwendung der Chats des Beschuldigten sei in dem Verfahren vorerst nicht zulässig. »Die Kammer hat sich nicht nur mit den Argumenten der Verteidigung auseinandergesetzt, sondern auch den Mut bewiesen, trotz des enormen Druckes von staatlicher Seite die rechtlich richtige Entscheidung zu treffen«, sagte der in dem Verfahren mandatierte Rechtsanwalt André Miegel.


    Die Entscheidung des Landgerichts kommt überraschend. Mehrere Oberlandesgerichte im Bundesgebiet haben in ähnlichen Verfahren in den vergangenen Monaten die Verwertung der Encrochat-Daten ausdrücklich erlaubt.


    In Ermittlerkreisen sorgt die Berliner Entscheidung für Fassungslosigkeit. Sie könnte weitreichende Folgen für eine Vielzahl weiterer Verfahren in Deutschland gegen mutmaßliche Mitglieder der organisierten Kriminalität haben, die auf dem Datenschatz aus Frankreich beruhen. »Sollte diese Entscheidung des Landgerichts Bestand haben und zukünftig als Vorbild in anderen Verfahren gelten, können wir den Laden auch gleich dichtmachen«, sagt ein Kriminalbeamter.


    Von Anfang April bis Ende Juni 2020 fingen die Spezialisten in Frankreich die Kommunikation von 32.477 Encrochat-Kunden in 121 Ländern ab und leiteten sie an einen Behördenserver aus. Millionen überwachter Chatnachrichten landeten über Europol auch beim Bundeskriminalamt, das die Daten seither auswertet.


    Nach Ansicht des Landgerichts Berlin hielten sich die deutschen Fahnder im Fall Encrochat beim Datenaustausch mit Frankreich allerdings nicht an die nötigen rechtlichen Vorgaben.


    Das Ausforschen auf deutschem Staatsgebiet sei unter »Missachtung individualschützender Rechtshilfevorschriften« und ohne den »erforderlichen konkreten Tatverdacht« durchgeführt worden, so der Beschluss. Auch wenn der Encrochat-Dienst besonders attraktiv für Kriminelle gewesen sei: Allein der Besitz eines Kyptohandys lasse noch keinen Schluss auf strafbares Verhalten zu. Einen Anlass zur Überwachung habe es also nicht gegeben. In der Begründung liefern die Richter ein Beispiel: Trage eine Person eine Brechstange mit sich, reiche das auch noch nicht für eine Durchsuchung wegen eines möglichen Einbruchs.


    Tatsächlich gab es vor dem Hack der geheimen Chats meist keine Verdachtsmomente gegen die Teilnehmer, die waren vor der staatlichen Attacke noch gar nicht bekannt. Das Gericht attestiert den Ermittlern daher grobes Foulspiel. Deutsche Encrochat-Nutzer quasi auf gut Glück von Frankreich ausforschen zu lassen, um dann mit diesen Daten gegen die vorher unverdächtigen Kunden zu ermitteln – das sei nicht rechtens, so das Gericht.

    Für das Landgericht ist noch ein weiterer Punkt zentral. Wenn ein ausländischer Staat, in diesem Fall Frankreich, eine Person auf deutschem Boden überwachen wolle, müsse er die deutschen Behörden vorher darüber unterrichten, so die Richter. Dies sei aber wohl nicht geschehen, die Franzosen hätten einfach alles abgesaugt: eine Massenüberwachung. Damit sei gegen die europäische Rechtshilfevorschriften (Richtlinie 2014/41/EU über die Europäische Ermittlungsanordnung in Strafsachen) als auch gegen deutsche Vorschriften zur Überwachung der Telekommunikation verstoßen worden.


    Zudem hätten die deutschen Behörden prüfen müssen, ob die Überwachung in einem ähnlichen Fall auf deutschem Staatsgebiet genehmigt worden wäre. Davon sei nicht auszugehen: Es habe vor der Maßnahme keinen Tatverdacht gegeben, so das Gericht. »Das Landgericht Berlin hat sich rechtsstaatlich mit dem Für und Wider einer Verwertbarkeit auseinandergesetzt. Es darf in einem Rechtsstaat keine Verbrechensbekämpfung um jeden Preis und unter Missachtung grundlegender rechtsstaatlicher Prinzipien geben«, sagt der Frankfurter Strafverteidiger Oliver Wallasch, der die Clan-Mitglieder vertritt. Er hatte den Bochumer Kriminologen Tobias Singelnstein mit einem juristischen Gutachten zur Verwendbarkeit der Encrochat-Daten beauftragt, das nun mutmaßlich in die Entscheidung des Gerichts einfloss.


    Die Staatsanwaltschaft hat dann jedoch Beschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts eingelegt. Das Kammergericht, die nächste Instanz, hat im September 2021 dann geurteilt:


    Die durch fran­zö­si­sche Er­mitt­lungs­be­hör­den ab­ge­fan­ge­nen Daten aus Chats mit­tels des Kryp­to-Mes­sen­ger­diens­tes En­cro­Chat dür­fen als Be­weis­mit­tel in einem deut­schen Straf­ver­fah­ren ver­wer­tet wer­den.


    Das KG hat diesen nun aufgehoben und das Verfahren vor einer anderen Strafkammer des LG eröffnet. Aus Sicht des Strafsenats handelt es sich bei den Daten um sogenannte "Zufallsfunde". Die Verwendung von solchen Zufallsfunden sei nach den einschlägigen deutschen Vorschriften zur Überwachung der Telekommunikation (§ 100e Abs. 6 Nr. 1 StPO) zulässig. Es gelte zudem aufgrund des in Europa geltenden Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung gerichtlicher Urteile und Entscheidungen ein eingeschränkter Prüfungsmaßstab. Dies führe im Ergebnis dazu, dass die nach französischem Recht gewonnenen Erkenntnisse im deutschen Strafverfahren verwendet werden dürften.


    Spannend finde ich an der Entscheidung des KG, dass an eine andere Kammer des LG Berlin zurück verwiesen wurde. Man fragt sich, ob dort besonders Clan-freundliche Richter sitzen oder sogar jemand von den Clans geschmiert wurde? Offenbar hatte das KG kein Vertrauen in di Richter des LG, dass diese das Verfahren ordentlich weiter führen.


    Insgesamt muss man bei Verwertungsverboten sicherlich eine Güterabwägung vornehmen. Zum Beispiel darf ein Datenschutzverstoß nicht dazu führen, dass ich die daraus gewonnenen Information nicht in einem Strafverfahren verwerten darf. Verboten bleibt die Datenerhebung dennoch. So hatte jüngst der BGH im Falle von Dashcams geurteilt: https://rsw.beck.de/aktuell/da…s-vor-gericht-begrenzt-zu

    Er hatte das Be­weis­in­ter­es­se des Ge­schä­dig­ten höher bewertet, als das Per­sön­lich­keits­recht des Un­fall­geg­ners. So würde man wohl auch bei Encrochats urteilen müssen.



    Mir scheint, das die Richter des LG diese Abwägung der betroffenen Rechtgütergar nicht vorgenommen haben.

    Hallo vielleicht kann mir einer helfen.

    Ich kann seit Tagen nicht mit meinem Blockchain Account arbeiten, es bringt mir immer die Fehlermeldung, dass ausstehendes Geld noch nicht gesendet wurde und ich warten muss.

    Ich habe mein Passwort geändert, musste auf eine neue Bestätigung von Blockchain warten, habe jetzt wieder den Gold Level aber ich kann es nicht bedienen.

    Blockchain arbeitet schon seit dem 15.10.an meinem Problem.

    Vielleicht kennt sich einer so richtig damit aus und kann mir über Screenshots helfen, das wäre großartig

    Wenn Du die betroffenen Adressen hier offenlegst, helfe ich Dir gerne.

    Ihr seht doch oben rechts, wie hoch aktuell di Gebühren sind: 2 sat.


    Steht der Bitcoin-Kurs derzeit bei 50.000 Euro, ist ein Satoshi 0,0005 Euro wert, also fünf Hundertstel Cent. 50.000 geteilt durch 100.000.000 = 0.0005.

    Die britische Polizei hat Bitcoin im Wert von fast 3 Millionen Dollar bei einem Teenager beschlagnahmt, der eine gefälschte Website eingerichtet hatte, um Verbraucher zu betrügen. "Zu der Zeit waren sie 200.000 Pfund wert. Jetzt sind sie etwas mehr als 2 Millionen Pfund wert."


    Die britische Polizei hat einen 17-jährigen Jungen aus South Lincolnshire verhaftet und Bitcoin im Wert von fast 3 Millionen Dollar bei ihm beschlagnahmt, wie BBC News am Dienstag berichtete.


    Staatsanwalt Sam Skinner sagte, der Jugendliche habe eine gefälschte Website eingerichtet, die fast identisch mit der offiziellen Website von Love2shop war, die Geschenkgutscheine verkauft.


    Anschließend bezahlte er für Google-Werbung, so dass seine gefälschte Website in den Suchergebnissen vor der echten Website erschien. Die betrügerische Website verleitete Love2shop-Nutzer zur Eingabe ihrer persönlichen Daten. Der Staatsanwalt sagte: "Die Leute wurden dazu verleitet, auf seine Website zu klicken, weil sie dachten, sie kämen auf die offizielle Website".


    Der Teenager nahm die Website nach einer Woche vom Netz, als Love2shop aufgrund der Beschwerde eines Kunden Ermittlungen gegen ihn einleitete.


    Er stahl Gutscheine im Wert von £6.500 ($8.954) und nutzte den Erlös, um Bitcoins und andere Kryptowährungen zu kaufen, so das Gericht von Lincoln Crown. Der Teenager wurde in der Folge zu einer 12-monatigen Rehabilitationsmaßnahme verurteilt. Sam Skinner, der Staatsanwalt, sagte, der Junge habe die gefälschte Website im April 2020 von seinem Kinderzimmer aus eingerichtet.


    Als er im August letzten Jahres verhaftet wurde, fand die Polizei 48 Bitcoins und eine kleinere Anzahl anderer Kryptowährungen, denn der Junge hatte seinen Erlös aus dem Betrug extrem gut angelegt. Zum heutigen ist diese Menge an BTC nämlich fast 3 Millionen Dollar wert.


    Skinner sagte: Zu der Zeit waren sie 200.000 £ wert. Jetzt sind sie etwas mehr als 2 Millionen Pfund wert. Bei weiteren Ermittlungen fand die Polizei außerdem über 12.000 Kreditkartennummern, die auf dem Computer des Teenagers gespeichert waren, sowie Angaben zu 197 Paypal-Konten.


    Der Teenager gab zu, zwischen dem 9. und 16. April 2020 Geldwäsche und Betrug in Höhe von 6.539 £ durch falsche Angaben begangen zu haben.


    Richterin Catarina Sjolin Knight entschied, dass er von seinen Straftaten in Höhe von 2.141.720 £ profitiert hat und ordnete an, dass dieser Betrag von seinem Vermögen eingezogen wird. "Wenn er ein Erwachsener wäre, würde er ins Gefängnis gehen", sagte die Richterin.


    Pech für den Jungen, dass die Polizei den Private Key zu den BTC finden konnte und sein Vermögen so einziehen konnte.

    Spannende Frage, die Michi da stellt: Man leistet Vorkasse, der Miner kommt aus China und der Zoll will die 19% Mehrwertsteuer. Ich habe auch meine Zweifel, ob Güney die dann wirklich zahlt.


    Ich werde als Berliner (Prenzelberg!) in der Jahnstraße mal schauen, was an der Klingel steht und ob es die Firma wirklich dort gibt. Ich berichte!

    Nun ist es also soweit:

    In El Salvador ist der Bitcoin ab heute gesetzliches Zahlungsmittel. Das Gesetz wurde bereits vor drei Monaten beschlossen. Es tritt heute in Kraft. Alle Händler sollen nun die Bitcoin als Zahlungsmittel annehmen, sofern sie technisch dazu in der Lage sind. Auch Steuern können in Bitcoin gezahlt werden.


    Angeblich es für das Wirtschaftswachstum der Nation nötig, die Zirkulation einer digitalen Währung zuzulassen, deren Wert allein von marktwirtschaftlichen Kriterien abhänge.


    Das Gesetz wurde auf Vorschlag des Präsidenten Nayib Bukele beschlossen. Verrückt dabei ist: Bei den Bürgern kommt die Einführung der Digitalwährung nicht gut an. Es kam sogar zu Straßenprotesten. Nach einer landesweiten Umfrage der Universidad Centroamericana (UCA) vom August, bei der knapp 1300 Teilnehmer befragt wurrden, lehnen fast 70 Prozent der Salvadorianer das Bitcoin-Gesetz ab. Etwa gleich viele hatten demnach ungenaue Vorstellungen von Bitcoin: Nur 4,8 Prozent der Befragten definierten sie korrekt als Kryptowährung. Insofern ist nicht davon auszugehen, dass zu Anfang viele in der Lage sind, mit BTC zu zahlen.

    Spannend, ich stelle den Text mal auf Deutsch ein:


    Raees Cajee ist aus seinem Versteck in Tansania aufgetaucht, um sich der endgültigen Liquidation von Africrypt zu widersetzen, dem Bitcoin-Investmentprogramm, das angeblich gehackt und um 54 Milliarden Rupien erleichtert wurde.


    In seiner eidesstattlichen Erklärung vor dem Obersten Gericht in Johannesburg sagt Cajee, dass nicht etwa 54 Milliarden Rupien gehackt wurden. Es handelte sich eher um 6 Millionen US-Dollar (88,5 Millionen Rupien), und den Hackern gelang es von einer ukrainischen Internetadresse aus, alle Kryptowährungen des Unternehmens zu erbeuten.


    Die eidesstattliche Erklärung wurde am 19. Juli in Dar-es-Salaam in Tansania unterzeichnet, was den Spekulationen über seinen Verbleib ein Ende setzte.


    Dem Africrypt-Investor Juan Meyer von Badaspex wurde im April dieses Jahres eine vorläufige Liquidation gewährt, nachdem er behauptet hatte, verschiedenen Kunden einen Betrag von fast 67 Millionen Rupien schuldig zu sein. Der Fall wird im September an das Oberste Gericht zurückverwiesen, um zu entscheiden, ob die endgültige Liquidation gewährt werden soll oder nicht.


    Der von Badaspex gestellte Antrag und die damit verbundene Medienpräsenz führten dazu, dass die Cajee-Brüder und ihre Familie aus Südafrika flohen, da sie Berichten zufolge zahlreiche Morddrohungen erhielten und in Dubai versucht wurde, ihren Vater zu entführen.


    Am 20. Mai wurde der Vater von Raees, Bilal Cajee, offenbar von unbekannten pakistanischen Staatsangehörigen in Dubai angehalten und der Familie gedroht, ihr etwas anzutun, wenn nicht eine beträchtliche Geldsumme auf ein angegebenes Bankkonto überwiesen werde. Bilal Cajee wurde dann etwa 12 Stunden lang in einem Hotel in Dubai festgehalten, während derer diese Drohungen ausgesprochen wurden.


    Dies ist nun Gegenstand einer strafrechtlichen Untersuchung in Dubai.


    Bei dem Entführungsversuch handelte es sich um "Personen, die in Dubai von verärgerten Investoren angeheuert wurden, die zweifellos beabsichtigten, uns einzuschüchtern und zu schikanieren, damit wir unrechtmäßige Zahlungen leisten", erklärt Cajee.


    Raees Cajee wehrt sich gegen die endgültige Liquidation und argumentiert, dass Badaspex eine Vereinbarung mit RaeCreateWealth (RCW) in Hongkong und nicht mit Africrypt unterzeichnet habe und Badaspex daher keine vertragliche Vereinbarung mit Africrypt gehabt habe. "Der Antragsgegner (Africrypt) ist weder dem Antragsteller (Badaspex) gegenüber verschuldet, wie er behauptet, noch in irgendeiner anderen Höhe", erklärt Cajee.


    Er argumentiert weiter, dass es keine vertragliche Beziehung zwischen Africrypt und Meyer oder Badaspex gibt, da die Forderung von Badaspex auf einer teils mündlichen und teils schriftlichen Vereinbarung beruht.


    Der schriftliche Teil dieser Vereinbarung wurde mit RCW geschlossen, die das Unternehmen ausdrücklich von jeglicher Datenverletzung (z. B. einem Hack) freistellt und vorsieht, dass alle vertraglichen Streitigkeiten von den Gerichten in Hongkong entschieden werden. Diese Vereinbarung wurde am 26. Oktober 2020 von Raees Cajee elektronisch unterzeichnet und anschließend an den einzigen Direktor von Badaspex, Adrian Pilling, übermittelt.


    Jegliche Berufung von Badaspex auf Vereinbarungen, die angeblich mit dem jüngeren Bruder, Ameer Cajee, getroffen wurden, ist ungültig, da Ameer zu diesem Zeitpunkt erst 17 Jahre alt war.


    Raees Cajee argumentiert dann weiter, dass Meyers Forderung nach Rückzahlung des bei Africrypt angelegten Geldes durch seine Frage nach Meyers Geldquelle ausgelöst wurde. "Ich weise darauf hin, dass es mir unangenehm war, mit Meyer zu verhandeln, da ich zu diesem Zeitpunkt bestimmte negative Presseberichte über Meyers wechselvolle Vergangenheit gelesen hatte.


    Er verweist auf einen Artikel von IOL aus dem Jahr 2011 mit der Überschrift "Krejcirs Ex-Partner will Millionen zurück", in dem behauptet wurde, Meyer sei eine "schillernde Figur, die sich mit einer Schar von Leibwächtern durch die Stadt bewegt" und die von seinem ehemaligen Geschäftspartner, dem inzwischen inhaftierten Verbrecherboss Radovan Krejcir, 60 Millionen Rand fordere.


    Cajee schrieb am 19. März an Badaspex und bat um Informationen über die Herkunft seiner Gelder in Africrypt, und es war diese Befragung, die dazu führte, dass Badaspex "unangemessene Rückzahlungsforderungen stellte".


    Obwohl RCW gemäß der von Meyer unterzeichneten Vereinbarung berechtigt war, das gesamte Kapital und die Gewinne für einen Zeitraum von 12 Monaten zu behalten, sagte Cajee, er habe aus Angst um seine Sicherheit zugestimmt, einen Teil des investierten Kapitals zurückzuzahlen. Ein Betrag von R2 Millionen wurde im Februar an Badaspex zurückgezahlt.


    Cajee behauptet auch, dass der Anwalt von Badaspex, Gerhard Botha, in einer E-Mail eingeräumt hat, dass die Vereinbarung nicht zwischen Africrypt und Badaspex, sondern zwischen RCW und Badaspex getroffen wurde.


    Die Badaspex-Gelder wurden in RCWSA, eine Tochtergesellschaft von RCW, investiert. Cajee geht dann auf das Volumen der bei Africrypt angelegten Gelder ein, das sich auf rund 200 Millionen Rupien belief. "Es ist unglaubwürdig zu glauben, dass 200 Millionen Rupien zwischen September 2020 und April 2021 in 51 Milliarden Rupien verwandelt werden könnten.


    Cajee sagt dann, Africrypt habe kein Konto bei der FNB gehabt, auf das die Gelder von Badaspex eingegangen seien. Stattdessen seien die Gelder auf das Bankkonto von RCWSA eingegangen, "und dementsprechend hat der Antragsteller (Badaspex) keinen Anspruch gegen den Antragsgegner (Africrypt)."


    Gerhard Botha, Anwalt von Badaspex, sagte jedoch: "Wir werden auf diese Behauptungen von Raees Cajee in unserer Erwiderung eingehen, aber es ist erwähnenswert, dass mehreren Kunden Gelder zurückerstattet wurden und Abhebungen zu verschiedenen Zeiten erfolgten und dass Africrypt und nicht RCWSA das Unternehmen war, mit dem die Kunden durchgehend in Kontakt standen."


    Darren Hanekom von Hanekom Attorneys, der eine Reihe von Anlegern vertritt, bestreitet Cajees Version der Ereignisse auf der Grundlage, dass die Bitcoin-Blockchain zeigt, dass Gelder an eine Bitcoin-Adresse gesendet wurden, die offenbar von den Cajees kontrolliert wird.


    Das folgende Bild zeigt nur eine der von den Cajees verwendeten Adressen und einen Betrag von 75 459 Bitcoin im Wert von 2,4 Milliarden Dollar (36 Milliarden Rand), der auf die Adresse eingezahlt und anschließend in 1 292 Transaktionen abgehoben wurde. Die Adresse wurde auch vor einer Woche noch verwendet, als etwa 2,3 Bitcoins eingezahlt und abgehoben wurden.


    Die bisher eingereichten Forderungen gegen Africrypt belaufen sich laut Hanekom auf mehr als 200 Millionen Rupien.


    "Wir sagen nicht, dass R51-Milliarden aus Südafrika zu Africrypt geflossen sind. Was wir sagen, ist, dass eine der Bitcoin-Adressen, die von Africrypt benutzt wurde, einen Betrag von mehr als 75 000 Bitcoin zeigt, die ein- und ausgehen, und das ist ein Betrag von 2,4 Milliarden Dollar. Es gab noch weitere Adressen, die von Africrypt verwendet wurden.


    "Die Cajees haben nicht erklärt, woher diese zusätzlichen Bitcoin kamen oder was der Zweck dieser Adressen war, und wie es dazu kam, dass so viel Geld über diese Adressen abgewickelt wurde", fügt Hanekom hinzu.


    "Die Kunden haben im November 2020 keine Kontoauszüge mehr erhalten. Bei der Überprüfung der angegebenen Adressen wurde festgestellt, dass die Guthaben der Kunden auf das größere Sammelkonto überwiesen wurden. Diese gepoolte Adresse wurde in der Blockchain wegen Verbindungen zu Malware und Dark-Web-Marktplätzen markiert."




    Cajee bestreitet, dass Africrypt irgendwelche Kryptowährungs-Wallets in seinem Namen hatte, und bestreitet auch, dass er und sein Bruder mit Milliarden von Rands in Kryptowährung, die sie den Investoren schulden, aus dem Land geflohen sind.


    Die "Medienaufmerksamkeit und Fehlinformationen" rund um Africrypt und das Schicksal des verschwundenen Geldes führten dazu, dass Anwaltskanzleien astronomisch hohe Gebühren verlangten. Die Cajees durchliefen zwei Anwaltskanzleien, bevor sie sich die Dienste von Shaheed Dollie, einer Johannesburger Anwaltskanzlei, sicherten.


    "Ich bestreite außerdem, dass Africrypt ein Bankkonto bei der FNB geführt und in Kryptowährungen wie Bitcoin investiert hat", argumentiert Cajee.




    Badaspex hatte den Liquidationsantrag gestellt, nachdem es am 13. April von einem Hack erfahren hatte, bei dem Gelder gestohlen worden waren. Cajee stützt sich erneut auf die Vereinbarung mit RCW und nicht auf Africrypt und sagt, dass RCW nicht für Schäden haftbar ist.


    "Im Sinne der Transparenz weise ich jedoch darauf hin, dass ich am Morgen des 13. April 2021 entdeckt habe, dass die Hot Wallets (d. h. eine auf einem Server gehostete Online-Geldbörse) und die privaten Schlüssel für die Kryptowährungswerte sowie die API-Schlüssel (Application Programming Interface) und die Programmierschnittstelle nicht zugänglich waren.


    "Nachdem ich die Angelegenheit untersucht hatte, wurde mir klar, dass der Beklagte (Africrypt, die von RCW benannte Marketing-, Betriebs- und Verwaltungseinheit) den Zugang zu seinem Server verloren hatte. Spätere Untersuchungen ergaben, dass der Zugriff auf diese Geräte und Informationen unrechtmäßig von einer ukrainischen IP-Adresse aus erfolgte, die mir vom externen Dienstleister der Beschwerdegegnerin mitgeteilt wurde. Es ist daher für mich klar, dass die Informationen unrechtmäßig erlangt und zum Nutzen von Personen verwendet wurden, die kriminelle Absichten hatten.


    Dies hatte zur Folge, dass persönliche Daten der Kunden wie Ausweisdokumente, Wohnsitznachweise, vertrauliche Bankdaten und andere Informationen "ohne Aussicht auf Wiederherstellung" verloren gingen.


    RCWSA ist in keiner Weise verpflichtet, getätigte Investitionen zurückzuzahlen. "Es handelte sich nicht um Kredite, die im Rahmen des normalen Geschäftsverkehrs vergeben wurden, und es liegt in der Natur von Investitionen, dass sie verloren gehen können.

    Ein krasser Fall!


    Angeblich haben sich die ausgabefreudigen Brüder von dem Geld der Anleger schon vor April 2021 jede Menge Luxus gekauft:


    Luxusautos wie einen Lamborghini, Audi R8 und verschiedene BMWs. Darüber hinaus mußte für ein AirBnB Schadensersatz in Höhe von rund 7,8 Mio. Rand gezahlt werden, in welchem sie eine Party mit mehreren Nutten gefeiert hatten.


    Die Bankauszüge zeigen Fahrzeugkosten von R892 406, Kleidung und Rolex Uhren von R685 997, Wohnmieten von R250.000, Familienreisekosten von R504 935. Da wurde ganz gut rausgehauen!