Posts by coinneulingNRW

    Man glaubt es kaum, aber die Bafin schreibt immerhin einen Text zum Scam Bitcoin Buyer .de auf ihrer Webseite


    Der Inhalt der Webseiten sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass der Betreiber der Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbietet.

    Der Betreiber führt auf der Website bitcoin-buyer.de aus, alle Partner-Makler seien von Tier-1-Regulierungsbehörden wie der britischen Financial Conduct Authority (FCA) und der australischen Securities and Investment Commission (ASIC) reguliert. Der BaFin liegen keine Hinweise auf eine tatsächliche Zusammenarbeit der Plattform mit regulierten Maklern vor.


    https://www.bafin.de/SharedDoc…_211013_BitcoinBuyer.html


    Nachdem die Bafin 5 Jahre nichts gegn diesen Massenbetrug unternimmt, wundert man sich fast. X/



    Hallo Leute,


    gestern Abend kam mir der Gedanke, wie krass die aktuellen Kurse für die Personen sein müssen, die seit 2013 oder noch früher an Bord sind. Denkt ihr, dass es in Zukunft eine neue Anlagemöglichkeit abseits von Aktien, Kryptos oder Immobilien geben wird, die ähnliche Größenordnungen bzw. Renditen erreichen kann, wenn man nur früh genug dabei ist?

    Nein, glaube ich nicht. Der Anstieg ist so krass seit 2013, das gab es noch nie.

    Guten Morgen in die Runde, ich habe mir am Wochenende mal einige Berichte über die Türkei angesehen und muß mich doch sehr wundern:


    https://www.cash.ch/news/polit…ite-grosse-boerse-1753302


    Einerseits verbietet Erdogan wegen „signifikanter Risiken“ die Türkei ab Ende April Zahlungen mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether und andereseits crashen zeitgleich die Börsen Vebitcoin und Thodex. Krass!


    Vebitcoin ist immerhin die viertgrösste Kryptowährungsbörse der Türkei mit einem täglichen Volumen von fast 60 Millionen US-Dollar. Thodex ist mit etwa 390.000 Konten die zweitgrößte Börse.


    Dann kursiert die Geschichte von Caner Sen durch diverse Medien: Der Inhaber des türkischen Verlages "Hayy Kitap" hatte sein Erspartes in Höhe von vier Millionen Lira (heute 425.000 Euro) in Bitcoin zu investieren. Durch den steigenden Bitcoin wurden daraus 2,56 Mio Euro. Statt diese Schäfchen ins trockene zu bringen, liess er den Betrag jedoch auf der Börse Vebitcoin liegen und hatte wohl weitere Wertsteigerungen im Auge. Als es ihm nun letzte Woche doch zu heiss wurde und er harte Dollar für seine Bitcoin haben wollte, scheiterte er: Vebitcoin machte die Türen zu und rückte keinen Coin mehr raus. Aus die Maus!


    Was mich wundert.: Warum haben die Türken ihre Coins nicht einfach auf eine Cold Waller gelegt und damit direkt Handel getreiben, anstatt irgendwelchen Börsen zu vertrauen, bei denen die Betreiber entweder mit den Coins bahuane können (Mt. Gox) oder die Erdogan leicht schließen kann. Einen Ledger hätte Erdogan nicht schließen können.


    Sind die Türken in der Masse zu wenig erfahren dafür oder woran liegt das?

    Die Linken hatten (haben?) im Parteiprogramm ein Bitcoinverbot wegen angeblicher Energieverschwendung.

    Ok, die Linken zähle ich nach dem Berliner Mietendeckel sowieso nicht mehr als ernstzunehmende Partei.


    Ansonsten habe ich nun noch gefunden:


    SPD: fordern den digitalen Euro. Das innovative Potenzial findet durchaus Anerkennung. Stablecoins werden jedoch in allen drei Entwürfen abgelehnt. So heißt es im Entwurf der SPD kurz und knapp:


    Wir lehnen eine Privatisierung von digitalen Währungen ab. Dies gilt auch für solche privaten digitalen Währungen, die in ihrem Wert stabil gehalten werden (Stablecoins).


    Das Zukunftsprogramm, SPD



    Grün: Wenn es nach den Grünen geht, dann sollten Unternehmen nicht Stablecoins entwerfen, sondern Anwendungen auf Basis einer staatlichen Digitalwährung bauen.


    Private Firmen können auf dieser Grundlage Produkte und Apps aufbauen. Ein digitaler Euro

    löst klassisches Bargeld nicht ab, sondern ergänzt es. Eine Aushöhlung des Geld- und

    Währungsmonopols durch private Währungen lehnen wir strikt ab.


    Deutschland. Alles ist drin. Programmentwurf zur Bundestagswahl 2021, Bündnis 90/Die Grünen

    Ich habe gerade im Bitcoinblog das INterview mitd em FDP Politiker Frank Schäffler gelesen:


    "Meinen Sie, die deutsche Krypto-Branche leidet darunter, überreguliert zu sein?


    Jein. Wir haben ja eine Reihe von Unternehmen, neben Bitcoin.de auch Bitwala oder Bison von der Stuttgarter Börse. Aber wie leicht ist es für neue Unternehmen, in diesen Markt einzudringen? Ich denke, das ist sehr schwer, weil die BaFin die Hand darauf hält und die Daumenschrauben anzieht. Sie brauchen im Kern eine Banklizenz, um etwas machen zu können, was immer einen riesigen administrativen Aufwand nach sich zieht.


    Für Startups ist das kein freundlicher Boden – und das, obwohl wir ideale Voraussetzungen haben. In Berlin gibt es eine riesige Community, etwa um Ethereum, und wir haben in der Hauptstadt ein starkes Know-How. Aber die Unternehmen, die daraus entstehen, sind dann meistens nicht in Deutschland. Das ist für mich ärgerlich, und wir haben alle ein Interesse daran, das zu ändern."


    Genau diesen Eindruck habe ich auch, wenn man die Bafin braucht (Wirecard, Greensill, betrügerische Pseudobanken), ist sie nicht da, aber wenn es darum geht, Zukunft zu gestalten, dann wird alles erstickt.


    Was sagen denn andere Parteien, was die CDU, was die Grünen zu Bitcoin? Über Google finde ich keine brauchbaren Aussagen?