Verrückt, worauf Leute reinfallen

  • Vielleicht hilft es ja den geprellten in dieser Sektion, wenn sie zumindest von noch teureren und blöderen Scams lesen können:


    Hier hat jemand unfassbar dämlich 500k verloren:


    Reinhold erinnert sich noch gut an den Abend, an dem er etwa 500.000 Euro verlor. Der Kölner schaute mit seiner Frau eine Serie auf Netflix. Es war kein besonders spannender Abend, bis sein Smartphone vibrierte und ihn über einen Tweet von Elon Musk informierte. Dieser schrieb "Dojo 4 Doge?" und Reinhold fragte sich, was das zu bedeuten hatte.


    "Darunter war ein Link zu einem neuen Event, also habe ich darauf geklickt und gesehen, dass er Bitcoin verschenkt", sagte Reinhold, der in Wirklichkeit anders heißt, dem Sender BBC. Bei der Webseite handelte es sich um eine vermeintlich Werbeaktion von Tesla: Wer mitmachen wollte, musste einen Betrag zwischen 0,1 und 20 Bitcoins an eine Bitcoin-Adresse schicken. Anschließend sollte der doppelte Bitcoin-Betrag postwendend zurückgeschickt werden.


    Doch das Gewinnspiel stammte nicht von Tesla und der Tweet nicht von Elon Musk. Kriminelle hatten ein Twitter-Konto angelegt, das dem von Elon Musk zum Verwechseln ähnlich sieht und den Link zu dem Gewinnspiel unter einen echten Tweet von Elon Musk gepostet.

    "Das ist definitiv echt", dachte sich Reinhold, während ein Timer auf der Webseite auf das Ende der Aktion hinwies. Er nahm das Maximum und schickte 10 Bitcoins im Wert von damals ungefähr 500.000 Euro an die auf der Webseite hinterlegte Bitcoin-Adresse. Während der Timer weiter herunterlief, wartete Reinhold auf die Auszahlung. Doch in seinem Bitcoin-Wallet tat sich nichts.


    Mit einem weiteren kryptischen Tweet von Elon Musk fühlte er sich erst bestätigt, dass die Aktion echt war. Doch als der Timer sich langsam der Null näherte, wurde ihm langsam klar, dass er auf einen Scam hereingefallen war. "Ich warf meinen Kopf auf die Sofakissen und mein Herz klopfte so heftig. Ich dachte, ich habe gerade den Gamechanger für meine Familie, meinen Vorruhestandsfonds und all die bevorstehenden Ferien mit meinen Kindern weggeworfen" erinnert sich Reinhold.

  • Wenn jemand so einen Fall kennt, ich wuerde die bitcoin gerne in der blockchain verfolgen, irgendwann landen sie bei Boersen wo man gewisse Chancen hat sie einzufrieren oder die Identitaet des Betruegers oder eines Vertrauten zu erfahren. Das macht man am besten mit darauf spezialiserter Software. Ich brauechte dazu die BTC-Adresse des Betruegers (die Adresse wo man die bitcoin hinsandte)


    Gemeiner noch sind die Faelle wo Leute auf dating Plattformen attraktive Leute kennenlernen, sie verlieben sich und zufaellig erwaehnt die neue Bekanntschaft was sie so mit Bitcointrading macht und verdient. Wenn das Opfer Geld hat, dann wird es von selbst vorschlagen das auch mal versuchen zu koennen und der neue Vertraute ist dann sehr hilfsbereit und nach Tausch in Bitcoin raeumt er ab. Glueck haben die Opfer die nichts besitzen, da verliert sich das Interesse schnell .... . Ich weiss von mehreren die dann noch mehrfach stets hoehere Summen nachzahlten, da sie gar nicht bemerkten dass die bitcoin gestohlen wurden oder an fake apps dranhingen die Guthaben und Gewinne vortaeuschten. Sobald sie kein Geld mehr in der Tasche haben meldet sich der neue Freund nicht mehr. Das muss man dann erst mal verkraften. Anschliessend laueft das Opfer Gefahr von Recoveryfirmen ein zweites Mal betrogen zu werden. Die Betrueger erkennt man meist daran, dass sie ohne jegliche Detailkenntnis des Falles behaupten sie koennten die Bitcoin zurueckholen. Das ist bestenfalls mangelnde Sachkenntnis.

  • Es ist wirklich verrückt. Als ich jung war, haben Leute versucht einen Abend anzusprechen und mir dann Versicherungen von Maschmeyers AWD, der OVB oder MLP zu verkaufen. Das war schon megaschräg aber heute geht es noch schräger: Wann wird beim BTC-Trading abgezogen und gescamt. Verrückte Welt!!!

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