Anonyme Bitcoin- und Monero-Transaktionen sollen in Deutschland verboten werden

  • Es gibt mal wieder etwas auf den Deckel für die Kryptowährungen!


    Geplant ist von der CDU, CSU eine Verordnung gegen anonyme Transaktionen bei Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Monero.


    Bei Krypto-Transaktionen soll zukünftig eine Auskunftspflicht bezüglich aller Transaktionsbeteiligten bestehen. So sollen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung über Digitalwährungen verhindert werden.


    In einer Mitteilung des deutschen Bundestages vom 07. Juni heißt es: „Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit eine Kryptowertetransferverordnung nach dem Geldwäschegesetz, mit der verstärkte Sorgfaltspflichten angeordnet werden sollen.“


    „Mit der Verordnung sollen Risiken aus der Anonymität der Übertragung von Kryptowerten adressiert werden, um den Missbrauch für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu verhindern. Die Überprüfung von Zahlungsströmen durch Kryptowertetransfers soll ebenso wie bei Geldtransfers ermöglicht werden. Der Entwurf sehe die Anordnung der Übermittlung von Informationen über Auftraggeber und Empfänger bei der Übertragung von Kryptowerten vor.“

  • Ein administratives Monster, erst recht wenn man dann Lightning mit einbezieht und ueber jeden Kaffee Buchhaltung fuehren muss. Ich bin sicher jeder Ransomware-Erpresser wird in Zukunft seiner Forderung eine Ausweiskopie dazulegen. Solche untauglichen Regelungen (zumindest wenn sie nicht nur fuer hohe Werte gelten) fuehren dazu, dass dezentrale Boersen boomen und die Leute gar nicht mehr auscashen sondern mit BTC einkaufen. Wenns in Deutschland kompliziert wird dann kaufen sie im Ausland....

  • Mache ich auch so. Die Sparkasse hat nun zweimal komplexe Anfragen wegen Geldwäsche gestellt, obwohl ich lückenlos weisse Coins habe und die Herkunft des Geldes bei einem hohen Festgehalt auch unkompliziert ist. Das bringt keinen Spaß mehr, ich kaufe jetzt Gold und Uhren mit Kryptos.

  • Die Frage ist auch, ob man damit nicht (mal wieder) am Ziel vorbeischiesst.. Lizenzierte Kryptohandelsplätze erheben bereits die relevanten Daten durch vorherige Identifizierungspflicht. Kriminelle, an die die Verordnung eigentlich adressiert ist, werden dann eben auf Handel im Darknet, Ausland oder auf anderen umregulierten Märkten zurückgreifen. Damit hat man im Ergebnis nichts gewonnen...

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